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Betreff: Raubüberfall 10.02.2010 auf d
Autor: Manfred (15.02.2010 09:57)

Unsere Freunde sind zurück aus Spanien und wir konnten mit Ihnen genauer über den Tatvorgang sprechen.

Auf der Autobahnumgehung von Barcelona hörte der Fahrer plötzlich ein Schlag und dann rumpelte es gewaltig. Wie sich später herausstellte, hatten die Täter einen 5 Liter Plastikkanister gefüllt mit etwas Flüssigkeit zwischen das Zugfahrzeug und den Wohnwagen geworfen. Obwohl er nicht halten wollte, weil er von irgendwelchen Tricks der "Autobahnräuber" schon gehört hatte, war seine Sorgen dass irgendwas am Gespann nicht in Ordnung war größer und er bremste und fuhr langsam auf den Seitenstreifen. Im gleichen Moment überholte ihn eine schwarze Mercedes C-Klasse mit spanischem Kennzeichen und stellte sich vor das Gespann. Ein gut gekleideter Mann stieg aus und kam auf das Gespann zu. Der Mann der ans Fenster klopfte machte einen seriösen Eindruck. Trotzdem öffnete er das Fenster nicht vergass aber, dass die Zentralverriegelung bereits entriegelt war, da er bevor dieser Mann auf das Auto zukam, eigentlich aussteigen wollte um sein Gespann zu inspizieren. Danach vergingen ein paar Sekunden und Fahrer- Beifahrertüre und Schiebetüre des Fahrzeuges wurden aufgerissen und insgesamt 4 Männer machten sich über unsere Freunde her. Aus der geöffneten Schiebetüre sprang ihr junger Hund und rannte davon. Beim Kampf um den Rucksack und die Taschen, zog einer der Täter unseren Freund aus dem Fahrzeug und verletzte ihn durch Schläge und Tritte, so dass er am Körper mehrere Blutergüse erleiden mußte.
Seine Frau war wie gelähmt und sorgte sich um ihrem Mann und ihren geliebten Hund.
Nach 2 Minuten rannten die 4 Männer zur schwarzen Mercedes C-Klasse und fuhren mit quietschenden Reifen davon. In dieser ganzen Zeit rollte der Verkehr auf den 3 Spuren an ihnen vorbei. Jetzt erst hielt ein Spanier, fragte was passiert wäre und rief mit seinem Handy die Polizei. Die Polizei fuhr unsere Freunde zuerst ins Krankenhaus und dann auf's Polizeirevier. Die Polizisten waren sehr höflich und hilfsbereit und das Protokoll war anschließend reine Formsache. Der finanzielle Schaden hielt sich im Rahmen, da keine größeren Bargeldbeträge im Rucksack und den Taschen waren. Das schlimmste war, daß der Hund danach von einer Polizeistreife gefunden wurde und tot war. Kredit- und EC-Karten waren in kürzester Zeit gesperrt und die PIN's waren nirgendwo notiert. Ausweisepapiere und Führerscheine können wieder beschafft werden aber der geliebte Hund ist unersetzlich.

 
Antwort von Gerda (21.02.2010 18:33)

Hallo Manfred,
habe deinen Bericht über den Überfall in Barcelona gelesen - ein Wahnsinn diese Banditen. Da wir zur Zeit auch in Spanien sind und die Heimreise in ca. 6 Wochen antreten würde uns interessieren an welchen Tag und zu welcher Uhrzeit der Überfall war. Hatten gestern mit einigen Campern hier diskutiert und die Meinungen waren sehr verschieden, einige meinten Sonntag wäre die beste Zeit - ander meinten wieder ein Wochentag, zeitig in der früh wäre die beste Zeit die Autobahn um Barcelona zu benützen.
Wäre super wenn du uns den Zeitpunkt ungefähr nennen könntest. Gruß auch an deine Bekannten.

Liebe Grüße aus Spanien.

GERDA.

Antwort von oldman (22.02.2010 10:15)

Hallo,
ein bedauerlicher Vorfall, der zum Nachdenken anregt. In all den Vorjahren kamen ähnliche Meldungen erst im späteren Frühjahr, so um Ostern rum.
Wenn auch der Schock tief sitzt, die Freunde sollen sich von weiteren Reisen nach Südfrankreich und Spanien nicht abhalten lassen.
Gruß
oldman

Antwort von Jo (24.02.2010 16:07)

Hallo,

ich habe hierzu hier im Camping-Channel einen interessanten Bericht gefunden:

http://www.camping-channel.de/news_view.php3?id=2093

Da scheinen die Macher dieses Portals sogar selbst von so einem Überfall betroffen gewesen zu sein. Fast die gleiche Masche.

Grüße
Jo

Antwort von Manfred (24.02.2010 17:06)

Hallo Gerda,

passiert ist es an einem Mittwochvormittag gegen 10.00 Uhr. Die spanische Polizei hat unseren Freunden folgendes geraten: Auf keinen Fall auf der rechten Spur auf der Umgehung von Barcelona fahren, sondern die mittlere Spur benutzen. An den Zahlstellen immer über die Außenspiegel beide Wohnwagenseiten im Auge behalten. Bei einem ungewöhnlichen Geräusch oder Fahrverhalten des Gespanns auf jeden Fall erst einmal weiter fahren. Fahrzeugpapiere, Geld, Pass, Führerschein und EC- Kreditkarten an einem Platz verwahren wo nicht in Sekundenschnelle zugegriffen werden kann. Für die Fahrt notwendiges Bargeld u. evtl. Kreditkarte am Körper aufbewahren. Falls das Anhalten auf dem Seitenstreifen nicht vermieden werden kann, Fahrzeug verriegelt halten und Kamera und Handy demonstrativ zur Benutzung bereithalten. In den Fußraum des Beifahrers, eine alte Tasche mit wertlosem Inhalt legen.

Gruss Manfred

Antwort von Gerda (07.03.2010 12:57)

Hallo Manfred,

hab erst heute wieder Internet Zugang, herzlichen dank für deine Schilderung, Den Rat mit dem befahren der 2.Spur werden wir befolgen.

Liebe Grüße

GERDA

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