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Mittwoch, 13. Dezember 2017

          

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Caravaning-Image muss verbessert werden

(hr) Gesicherte Erkenntnisse über den deutschen und europäischen Caravan- und Reisemobilmarkt sowie Befunde über die Bedürfnisse der Wohnwagen- und Wohnmobilcamper wollte die CC-Bank gewinnen. Aus diesem Grund gab der Marktführer im Bereich Freizeitfinanzierung beim Institut für Zielgruppenkommunikation (IfZ) eine Grundlagenstudie zum Thema "Caravaning" in Auftrag.
Neben der Erhebung von Marktdaten und der Befragung von Caravaning-Experten standen Interviews von Wohnwagen- bzw. Wohnmobilnutzern im Mittelpunkt der Studie.
Hier die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • Der Caravaning-Markt besteht eigentlich aus zwei Teilmärkten für Wohnwagen bzw. Reisemobile. Von einem Sterben des Caravans sei zwar nicht auszugehen, aber der Wohnwagen-Markt werde mittelfristig stagnieren, heißt es in der Studie. Bei den Reisemobilen werden dagegen für die kommenden vier bis fünf Jahre weitere Steigerungen erwartet.
  • Der Branche haftet ein eher "spießiges" Image an. Die Urlaubsform Caravaning muss positiver besetzt werden, um jüngere und anspruchsvollere Zielgruppen zu erreichen.
  • Die Branche ist im Wandel. Firmen entwickeln sich vom mittelständischen Handwerksbetrieb hin zu modernen, managementgeführten Unternehmen. Konzentrationsprozesse auf europäischer Ebene finden statt.
  • Caravaner und Reisemobilisten eint der Wunsch, auch in der Fremde "ein Stück Heimat" mit sich zu führen. Ansonsten sind die Einstellungen und Verhaltensmuster aber stark unterschieden. Wohnwagen-Urlauber hätten häufig lange Camping-Erfahrung und verlegten ihr Zuhause quasi auf den Campingplatz, wo sie weitgehend sesshaft seien. Der Caravan solle möglichst gemütlich sein. Man strebe nach guter Nachbarschaft und Gemeinschaftsgefühl auf den Plätzen, so die Studie. Reisemobilisten dagegen seien oft Camping-Neulinge. Für sie stehe das Bedürfnis nach Mobilität und Flexibilität im Vordergrund. Campingplätze würden eher zum Ver- und Entsorgen denn für längere Aufenthalte genutzt. Allerdings gebe es zwischen beiden Gruppen keine großen sozialen Unterschiede.
  • Das Angebot an Caravans und Reisemobilen wird als breit gefächert wahrgenommen. Die einzelnen Marken treten dabei nicht sehr stark in Erscheinung. Bei Reisemobilen wird häufig die geringe Auswahl an Basisfahrzeugen und Motorvarianten beklagt.
  • Beim Fahrzeugkauf gibt es sowohl für Neuwagen als auch für Gebrauchte eigene Zielgruppen. Bei den Kaufkriterien spielen Langlebigkeit, Innenraumgestaltung, Funktionalität und das Preis-Leistungs-Verhältnis die wichtigsten Rollen.
  • Als Zielgruppen der Zukunft werden insbesondere junge Familien mit bis zu drei Kindern sowie aktive Ruheständler ausgemacht. Während Letztere den Kostenaspekt eher unterordnen und sich vor allem für Neufahrzeuge interessieren, kaufen die jungen Familien häufig aus zweiter Hand. Der Umstieg vom Caravan aufs Wohnmobil scheitert bei ihnen oft an den Finanzen. Die Zielgruppe besteht vor allem aus mittleren Angestellten und Beamten sowie Facharbeitern. Sie schätzen an der Urlaubsform insbesondere die Kindereignung und die geringen Urlaubskosten. 60% von ihnen verfügen über einen privaten Internetzugang.


08.06.01

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