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Einzigartiger Naturspielplatz für das Jugenddorf in Isny

Azubis Heiko Eisele und Christian Hengge mit dem Modell des Naturspielplatzes. (Foto: Dethleffs)

(red) Für das Isnyer Jugenddorf Siloah wird seit Januar in der Dethleffs Lehrwerkstatt geschuftet, was das Zeug hält. In einem Gemeinschaftsprojekt mit der Stadt Isny und dem ortsansässigen Landschaftsbauunternehmen Edelmann soll das Jugenddorf einen einzigartigen Naturspielplatz erhalten. Ein großer Teil der Materialkosten als auch die Arbeitszeit für den Bau und Einbau der Spielgeräte werden von der Dethleffs Family Stiftung übernommen. Ausbildungsleiter Alwin Zengerle schätzt den Gesamtaufwand auf ca. 30.000 Euro.

Fünf Auszubildende des 3. Lehrjahres haben es sich zur Aufgabe gemacht, unter Anleitung von Alwin Zengerle bis Mai diesen Jahres alle Teile des Spielplatzes fertig gestellt zu haben. Ein sportlicher Termin, bedenkt man die geplanten Ausmaße der Anlage: Podeste, Brückenstege und ein zentrales Baumhaus werden sich am Ende über 15 Meter erstrecken. "Und am Anfang sollte es nur ein zwei mal zwei Meter großes Spielhaus werden.", erinnert sich Alwin Zengerle lächelnd. "Aber je mehr wir uns mit dem Thema beschäftigt haben, desto klarer wurde es uns, dass wir hier etwas Besonderes bauen wollen.", erklärte er die Dimensionsverschiebung. Lebendig, natürlich und abenteuerlich sollte der Spielplatz werden – so wie man ihn sich als Kind selbst gewünscht hatte. Entsprechend anspruchsvoll ist die Aufgabenstellung an die angehenden Holzmechaniker, denn statt rechter Winkel gilt es nun mit natürlicher Unregelmäßigkeit fertig zu werden. Drei bis fünf Meter lange Baumstämme mit Durchmessern von bis zu 20 cm gilt es zu verarbeiten. Hilfestellung gibt ein aufwändig gebasteltes Modell, das aber naturgemäß nur ein grobes Bauschema wiedergeben kann. So ist es für die Holzprofis jeden Tag eine neue Herausforderung, mit dieser Art von Werkmaterial umzugehen. Ein Umstand, den Alwin Zengerle positiv sieht: "Unseren Auszubildenden wird ansonsten der industrielle Einsatz des Rohstoffes Holz beigebracht. Hier lernen sie auch ganz ursprüngliche Arten von Holzbearbeitung und der Einsatz neuer Maschinen kennen." Dass dies unter Berücksichtigung relevanter Sicherheitsbestimmungen erfolgt, versteht sich für den Dethleffs Mann von selbst. Deshalb steht Zengerle in ständigem Kontakt mit dem Sicherheitsbeauftragten der Stadt Isny und hat manchen Abend mit dem mühevollen Einlesen in die entsprechenden Sicherheits-Vorschriften verbracht. Schließlich soll das Spielgerät am Ende auch den Segen des TÜV erhalten, wenn es pünktlich ende Mai auf dem Gelände des Jugenddorfes aufgestellt wird.

29.03.07

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