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Kompakt, alltagstauglich und multifunktional

(Foto: Seitz GmbH)

(red) Die Seitz GmbH aus Klein-Aspach in der Region Stuttgart ist eines der innovativsten Unternehmen der Caravan- und Reisemobilbranche. Als passionierter Wohnmobilfahrer hat Geschäftsführer Eugen Seitz selbst die Welt erkundet - und seine Erfahrung dazu genutzt, das Caravaning zu revolutionieren. Die Erfindung eines "Rollrollos" im Jahr 1977 markiert den Beginn einer Unternehmensgeschichte, in der 28 Jahre später mit der Entwicklung des "Tikro" ein entscheidend neues Kapitel aufgeschlagen wurde: Dieses Fahrzeug wird mit zwei Metern Breite und 6,5 Kubikmetern Ladevolumen allen Ansprüchen an individuelles, unabhängiges Reisen gerecht, lässt sich aber ebenso gut im Alltag einsetzen. Zur Auswahl stehen drei Basisfahrzeuge sowie 22 Grundrisse. Demnächst wird die dritte Generation des Tikro bereit stehen.

Immer mehr Menschen suchen im Urlaub Ruhe und - statt Massentourismus und Hotelhochburgen - die Begegnung mit Land und Leuten. Deshalb sind Reisemobile gefragt wie nie, denn sie lassen Raum für spontane Entscheidungen. Außerdem sind die "rollenden Wohnzimmer" zunehmend gut und komfortabel ausgestattet. Zu ihrer Popularität trägt die Seitz GmbH aus der Region Stuttgart inzwischen eine Menge bei: Als Neueinsteiger unter den Reisemobilherstellern hat der Unternehmer Eugen Seitz aus Klein-Aspach im Jahr 2005 mit dem "teilintegrierten Kastenwagen robust" - kurz "Tikro" - seine ganz eigene Vorstellung eines Urlaubsgefährts auf den Markt gebracht. Der Tikro ist, so sein Erfinder, das erste wirklich alltagstaugliche Reisemobil.

Gerade einmal zwei Meter breit ist der "Smart unter den Reisemobilen" (Seitz) - bei einem Ladevolumen von 6,5 Kubikmetern. Gleichwohl ist der Tikro komplett mit Küche, Kühlschrank, Essecke, Betten, Schränken, Warm-/Kaltwasser und sanitären Einrichtungen ausgestattet. Dass der Laderaum dennoch so groß ausfällt, dafür sorgt der elektrische Hub: Indem man das im Heck installierte Doppelbett hoch fährt, wird der hintere Transportraum nutzbar - ideal etwa für Reisemobilfans, die neue Regionen auch mit dem Fahrrad erkunden wollen. "Der Mehrfachnutzen stand für mich immer im Vordergrund", sagt Eugen Seitz. "Ob Urlaub, Freizeit, Großeinkauf oder Möbeltransport - der Tikro soll Einer für alles sein." Eine Entscheidung zwischen Pkw und Wohnmobil sei damit hinfällig: "Der Tikro ist kompakt, alltagstauglich und multifunktional." Ein Konzept, dass viele Reisemobilisten angesprochen hat: Die ersten 100 Fahrzeuge waren nach wenigen Monaten verkauft.

Den Anstoß für Eugen Seitz´ Reisemobilentwicklung gaben - wie bei so vielen Erfindungen - eigene Alltagserfahrungen. Nachdem der passionierte Wohnmobilist in den engen Gassen und auf den schmalen Küstenstraßen Südeuropas mit seinem herkömmlichen Fahrzeug immer wieder in Schwierigkeiten geraten war, begann er Alternativen zu entwickeln. Auf die Idee, ein alltagstaugliches Reisemobil zu entwickeln, kam er schließlich beim Anblick eines gelben Post-Kastenwagens - außen kompakt und innen großzügig, so musste das Problem zu lösen sein. Also beschaffte sich Seitz drei gebrauchte Postautos und baute sie zum Reisemobil um: Das Konzept ging auf, der Tikro der ersten Generation war geboren. "Mit dem Tikro kommt man überall hin, wo ein Pkw auch hin kommt", erklärt Eugen Seitz.

Inzwischen wird die zweite Generation des Kompaktmobils ausgeliefert, die dritte steht in den Startlöchern. Der Tikro ist ab 40.000 Euro zu haben: drei Fahrzeugtypen - kurz, mittel, lang -, drei Basisfahrzeuge - Mercedes Sprinter, VW Crafter, Peugeot Boxer - sowie 22 Grundrisse stehen zur Auswahl. An modernsten Montageplätzen in Klein-Aspach werden nur erfahrene Fachleute eingesetzt, und der Qualitätsgedanke bestimmt auch die Auswahl der Zulieferer: Neben international bekannten Marken wie Thetford, Dometic oder Frankana kooperiert Seitz auch mit kleineren deutschen Mittelständlern aus der Region Stuttgart, aber auch aus Thüringen und anderen Regionen.

Auch wenn der erste Tikro erst vor zwei Jahren gebaut wurde - in der Freizeitbranche ist die Seitz GmbH dennoch altbekannt. Nachdem Eugen Seitz in einem Italienurlaub im Jahr 1977 unter einer schlimmen Mückenplage gelitten hatte, entwickelte der gelernte Autosattler ein mückendichtes Rollrollo. Offenbar hatte er eine echte Marktlücke gefunden, und was als Nebenerwerb begann, führte bald zur Selbständigkeit als Hersteller innovativer Fenstersysteme, Türen und Hebe-Kipp-Dächer ("Hekis"). Mit einigen Produkten wurde die Seitz GmbH schnell zum Marktführer. So bauen über 70 Prozent der europäischen Reisemobilhersteller serienmäßig Seitz-Fenster ein. Mit rund 400 Mitarbeitern setzte Seitz rund 60 Millionen Euro um - ehe er im Jahr 2000 die Fenstersparte verkaufte. Denn bei allem Erfolg war ihm keine Zeit mehr für die geliebte Tüftelei an neuen Ideen geblieben. Von drei Seitz-Standorten behielt der Gründer lediglich den Stammsitz in Klein-Aspach, wo er mit dem Tikro ein ganz neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte aufschlug. Auf dem 4,5 Hektar großen Firmengelände produzierten 32 Mitarbeiter im ersten Tikro-Jahr rund hundert robuste Reisemobile. "Bald werden es jährlich 800 Fahrzeuge sein", prognostiziert Eugen Seitz. Die Chancen dafür stehen gut - die Auftragsbücher für 2007 mussten bereits im April geschlossen werden. Seither werden Aufträge für das Jahr 2008 angenommen, indem erstmals in der Tikro-Ära die Gewinnzone erreicht wird. Dann will der 65-jährige Firmenchef noch einmal kräftig in Gebäude, Maschinen und Mitarbeiter sowie in ein europaweites Vertriebsnetz und einen Mietservice investieren.

Ganz gezielt setzt Eugen Seitz´ Zukunftsstrategie auf Innovation: "Wir stellen bewusst Einfachheit und Wirtschaftlichkeit in den Mittelpunkt, wollen dabei aber der Konkurrenz immer ein Stückchen voraus sein." Derzeit stehen gleich mehrere Neuheiten vor ihrer Premiere. Auf dem internationalen Caravan-Salon Ende August in Düsseldorf wird Seitz einen halbintegrierten Tikro vorstellen. Die ganz spektakulären Innovationen werden jedoch erst auf der Internationalen Ausstellung für Caravan, Motor, Touristik (CMT) im Januar 2008 in den modernen Hallen der brandneuen Stuttgarter Messe präsentiert. Dort werden erstmals die Fahrzeuge der dritten Tikro-Generation zu sehen sein, darunter ein Alkovenmodell, ein Achtsitzer für Großfamilien und ein Car-Port-taugliches Niedrigfahrzeug. Spektakuläre Novitäten wie das elektronikfreie Kurbelsystem für höhenverstellbare Betten, der ausfahrbare integrierte Wintergarten oder die ausziehbaren Schubladen im äußeren Seitenbereich der Karosserie werden unter Wohnmobilisten die Messethemen sein.

Zur Feier des 30-jährigen Bestehens seiner Firma will Eugen Seitz im kommenden Jahr das Zepter intern aus der Hand geben - um sich noch intensiver dem Erfinden zu widmen. Wer ihn kennt, weiß, dass dieser umtriebige Tüftler längst ein weiteres konkretes Projekt im Visier hat.

18.07.07

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