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Caravaning-Trendbarometer in Düsseldorf

Neue Trends wie eine aerodynamische Reisemobilstudie von Bürstner (oben links), aber auch Campingnostalgie wie der Hymerausbau eines Borgward (unten Mitte) sind in Düsseldorf dieses Jahr zu sehen. Im Freigelände gibt es u.a. eine Sonderschau zu Campingurlaub auf dem Bauernhof (rechts). (Fotos:Richter/C.Richter)

(hr) Der traditionelle Fachbesucher- und Medientag bildete heute in Düsseldorf den Auftakt zum diesjährigen Caravan Salon. Ab morgen, 25. August, ist die führende Messe für Reisemobile und Caravans auch für Privatbesucher geöffnet. 567 Aussteller aus 22 Ländern zeigen noch bis zum 2. September rund 2.000 Freizeitfahrzeuge, zahlreiche Urlaubsdestinationen und Zubehör. Die Veranstalter rechnen mit mehr als 160.000 Besuchern.

Die Messe Düsseldorf GmbH und der Caravaning Industrie Verband (CIVD) kündigten bei der Eröffnungspressekonferenz heute eine spannende Messe an. "Trotz der Neuheitenflut im vergangenen Jahr bekommen die Messebesucher auch in diesem Jahr zahlreiche neue Fahrzeuge zu sehen", erklärte Wilhelm Niedergöker, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf. "Daneben bieten wir unseren Besuchern ein attraktives Programm, das sich in diesem Jahr besonders an Familien mit Kindern richtet." Bei den Fahrzeugen gehen die Trends einerseits zu kompakten Modellen unter 3,5 t, die auch Inhaber des neuen Führerscheins Klasse B fahren dürfen. Andererseits werden die Fahrzeuge immer komfortabler ausgestattet.

Mit dem Umsatz der Caravaning-Branche im ersten Halbjahr 2007 zeigte sich Klaus Förtsch, Präsident des CIVD, in Düsseldorf sehr zufrieden. "Die deutsche Caravaningindustrie konnte sowohl den Umsatz mit Neufahrzeugen als auch den Umsatz mit gebrauchten Caravans und Reisemobilen sowie das Geschäft mit Zubehör steigern. Insgesamt ergibt sich im ersten Halbjahr 2007 daraus ein Branchenumsatz von 3,06 Milliarden Euro. Das sind fast 9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum", so Förtsch. Diese erfreulichen Werte seien vor allem auf den guten Export zurückzuführen, erklärte Hans-Karl Sternberg, Generalsekretär der European Caravan Federation (ECF). "Die Exportquote von 53,3 Prozent bei Reisemobilen und 69,4 Prozent bei Caravans verdeutlicht die starke Marktposition der deutschen Freizeitfahrzeuge im europäischen Markt", sagte Sternberg beim Caravan Salon. "Der europäische Markt für Freizeitfahrzeuge entwickelte sich im ersten Halbjahr 2007 mit einem Minus von 3 Prozent dagegen leicht rückläufig", so Sternberg weiter.

Neben den Umsätzen der Herstellerfirmen stellt in ganz Europa auch der Caravaning-Urlaub einen erheblichen Wirtschaftsfaktor dar. Laut Andreas Sakkas, Präsident des Corps Touristique, werden in Europa auf über 25.000 Campingplätzen rund 375 Millionen touristische Übernachtungen getätigt. Da im Schnitt von einer Ausgabe von 8 Euro pro Person und Übernachtung ausgegangen werden könne, ergäbe sich allein für die Übernachtung auf Campingplätzen ein Umsatz von 3 Milliarden Euro. Das Deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Tourismusforschung in München (dwif) arbeitet derzeit an einer Studie zu den wirtschaftlichen Effekten des Campingtourismus in Europa. Die vollständige Studie wird am 6. November 2007 in Straßburg
vorgestellt.

Der Caravan Salon ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Wer mit dem Caravan oder Reisemobil nach Düsseldorf anreist, findet auf dem Messeparkplatz P1 wieder zahlreiche Übernachtungsplätze sowie sanitäre Einrichtungen, Bewirtung und ein Unterhaltungsprogramm am "Caravan Center".

Infos im Internet:
www.caravan-salon.de


24.08.07

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