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Landesrat Laimer zeichnete vorbildliche Campingplätze aus

(Foto: ECOCAMPING e.V.)

(red) Eindrucksvolle Eiswelten, mediterraner Flair und jährlich 300 Sonnentage – Südtirol ist eine einzigartige Urlaubslandschaft, in der seit diesem Jahr ein neuer Akzent gesetzt wird: Elf Campingplätze erhielten die Auszeichnung ECOCAMPING, weil sie sich besonders für Qualität und Umweltschutz engagiert haben. "Ökologisches Engagement ist gut für den Tourismus in Südtirol", freute sich Dr. Michl Laimer, Landesrat für Umwelt, als die Campingunternehmer ihre Auszeichnungen am Mittwoch, 17. Oktober 2007, von ihm entgegennahmen. Die Abschlussveranstaltung des Projekts "ECOCAMPING Südtirol" fand auf dem Camping Moosbauer in Bozen statt.

Die ECOCAMPING Auszeichnung ist die bekannteste Umweltauszeichnung für Campingplätze in Europa – das hat eine Umfrage ergeben, die bei über 9.000 Campinggästen in acht europäischen Ländern durchgeführt worden ist. Ein Grund für diese Bekanntheit ist die Kennzeichnung beteiligter Plätze in den wichtigsten internationalen Campingführern - ein Konzept, das bei der Veranstaltung Stefan Thurn, Chefredakteur des ADAC Camping- und Caravaning Führers, erläuterte: "In unserem Campingführer ist deutlich zu erkennen, wenn sich ein Campingplatz für mehr Qualität und Umweltschutz einsetzt. ECOCAMPING hat sich hier mittlerweile mit über 160 ausgezeichneten Betrieben an die Spitze gesetzt".

Dass die Initiative in Südtirol dauerhaft greifen wird, darin waren sich auch die anderen prominenten Redner einig: Erich Egger, Präsident der Südtiroler Campingplätze, Martin Bertagnolli von der Südtirol Marketing Gesellschaft und Helmut Huber vom Hoteliers- und Gaststättenverband.

Marco Walter, Geschäftsführer des ECOCAMPING e.V., blickte sehr zufrieden auf das Projekt zurück, wobei er in drei Bereichen aufzeigte, wie das Engagement der Campingplätze im Rahmen des Umwelt- und Qualitätsmanagements aussieht:

Umwelt- und Naturschutz: Eine geringere Belastung für Boden, Gewässer und Atmosphäre ist eines der Hauptziele des Projekts. Auch sollte weniger Abfall auf den Campingplätzen anfallen sowie der Wasser- und Energieverbrauch reduziert werden. Regionale Produkte sollen zunehmend einen Weg in das Angebot der Campingunternehmer finden. Ökologisch unbedenkliche Reinigungsmittel sollen von nun an verstärkt genutzt werden.

Service-Qualität: Eine integrierte Betrachtungsweise lässt betriebliche Abläufe in einem neuen Licht erscheinen – zum Konzept einer umfassenden Unternehmenskommunikation gehört es beispielsweise auch Mitarbeiter intensiv zu schulen. Das Umwelt- und Qualitätsmanagement bringt zudem viele Vorteile für die Gäste, die einen besseren Service in Anspruch nehmen können.

Sicherheit: Arbeits- und Gesundheitsschutz stehen im Projekt an erster Stelle. Auf Spielplätzen, Sportanlagen oder in Schwimmbädern galt es Schwachstellen zu erkennen und geeignete Sicherheitsmaßnahmen einzuführen.

Fazit von Marco Walter: "Umweltschutz, Sicherheit und besserer Service für die Gäste gehören zusammen. Das Projekt "ECOCAMPING Südtirol" hat das unter Beweis gestellt."

Im Herbst 2006 hatten sich die Campingunternehmer zu dem Pilotprojekt zusammengeschlossen, das der Verein ECOCAMPING e.V. aus Konstanz in Deutschland durchführte. Die regionale Koordination lag in den Händen des Südtiroler Campingunternehmers Klaus Egger (Camping Moosbauer). Finanzielle Förderung kam von der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol. Fachliche Unterstützung erhielt das Projekt vom Hoteliers- und Gastwirteverband HGV sowie der Südtirol Marketing Gesellschaft SMG.

Infos im Internet:
www.ecocamping.net


19.10.07

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