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Samstag, 21. Oktober 2017

          

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Campingtourismus fit für die Zukunft

(red) Drei Veranstaltungen – ein Ziel: Campingtourismus in europäischen Urlaubsregionen fit für die Zukunft machen. So diskutieren Experten in dieser Woche bei den drei internationalen Campingwirtschafts-Treffen am Bodensee, wie Klimaschutz und Qualitätssteigerung in modernen Campingunternehmen in Einklang gebracht werden können. Der Verein ECOCAMPING aus Konstanz verfolgt seit neun Jahren diesen Ansatz und stellt den internationalen Gremien vorbildliche Campingunternehmen der Bodenseeregion vor.

Europäischer Campingunternehmerverband tagt in Friedrichshafen
Der Klimawandel trifft auch die europäische Campingwirtschaft: "Sie ist direkt vom Wettergeschehen abhängig", sagte Gert Petzold, der deutsche Vertreter des Europäischen Campingunternehmerverbandes EFCO/HPA, der sich zu seiner Mitgliederversammlung in Friedrichshafen traf. In EFCO/HPA sind 22.000 Campingunternehmen aus 23 Nationen vertreten. "Der Klimawandel wird zu einer großen Herausforderung für die Campingwirtschaft", stellte auch die derzeitige Präsidentin des Europäischen Verbandes, Linda Gdink (Luxemburg) fest. Die Unternehmen müssten sich darauf einstellen, indem sie zwei Wege gehen: Klimaschützende Maßnahmen seien zu ergreifen, zum Beispiel durch Energiesparen oder den Einsatz erneuerbarer Energie. "Außerdem sollten Pläne entwickelt werden, wie Schlechtwetterphasen oder extreme Hitzeperioden überstanden werden können", sagte Petzold. Die Delegierten waren sich einig, dass die Anstrengungen zum Schutz des Klimas europaweit verstärkt werden müssten, und beschlossen, sich verstärkt an europäischen Projekten zu dem Thema zu beteiligen. Neben dem Klimawandel standen zwei weitere Themen im Mittelpunkt des Treffens: die Förderung einer nachhaltigen Campingwirtschaft in Europa und die Entwicklung neuer Vermarktungswege.

So berichtete Marco Walter, Geschäftsführer von ECOCAMPING, den Delegierten von der Entwicklung dieser mittlerweile größten europäischen Initiative für Umweltschutz und Qualität in der Campingwirtschaft. An die 200 Campingunternehmen beteiligen sich an ECOCAMPING, das im Jahr 1999 von 14 Campingplätzen am Bodensee ins Leben gerufen wurde. Marco Walter: "In einer nachhaltigen Campingwirtschaft gehören Umweltschutz, Sicherheit und besserer Service für die Gäste zusammen. Die Projekte von ECOCAMPING stellen das immer wieder unter Beweis."

Studienreise von Campingunternehmern aus Bosnien-Herzegowina und Serbien
Aus den Balkanländern Bosnien-Herzegowina und Serbien bereisen 20 Campingunternehmer und Touristiker eine Woche lang die Bodensee-Region. Ihre Studienreise führt sie auf Campingplätze, die seit Jahren konsequent auf Umwelt- und Naturschutz setzen und dafür mit ECOCAMPING ausgezeichnet wurden. An der ersten Station, dem Campingplatz CAP-Rotach in Friedrichshafen, begrüßte Oberbürgermeister Büchelmeier am Dienstag, 23. Oktober die Gäste, die teilweise aus der Partnerstadt Sarajewo kommen.

Die Unternehmer besuchten auch den Wirthshof in Markdorf, den Campingplatz und Yachthafen Schloss Helmsdorf in Immenstaad, den Camping am Bauernhof in Oberteuringen, den Gern Campinghof in Salem, den Gitzenweiler Hof in Lindau und den Camping Elbsee in Aitrang. Für die Delegation stand dabei das Thema "nachhaltige Unternehmensführung" im Mittelpunkt.

Die Campingwirtschaft der Balkanländer verfolgt seit einigen Jahren zielstrebig den Ausbau des touristischen Services und die Modernisierung durch innovative Technik. Bei der Verbesserung der touristischen Infrastruktur wird sie von der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) unterstützt. Im Auftrag der GTZ führte ECOCAMPING in den letzten zwei Jahren Seminare in Bosnien-Herzegowina durch. Um das auf diesen Seminaren theoretisch vermittelte Wissen in der Praxis kennen zu lernen, reisten die Unternehmer nun an den Bodensee.

Französische Qualitätsinitiative "Camping Qualitée" im Dialog mit deutschen Campingexperten
Am Mittwoch, 24.Oktober, kamen 30 Campingunternehmer aus Frankreich nach Konstanz: Auf einem Campingforum tauschten sie sich aus mit deutschen Kollegen und Campingexperten von ECOCAMPING e.V. Besonders interessierten sich die Touristiker aus dem Nachbarland für die Frage, wie sich in einem Campingunternehmen Umwelt- und Qualitätsziele gemeinsam praktisch umsetzen lassen.

Die Initiative "Camping Qualitée", die bisher ein starker Motor für Servicequalität auf Frankreichs Plätzen ist, will zukünftig den Umweltschutz auf den Plätzen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen. Im Anschluss an das Forum werden die Gäste aus Frankreich auch einige Campingplätze in Süddeutschland und Vorarlberg besuchen, die mit ECOCAMPING ausgezeichnet sind.


Wiedersehen geplant: Fachmesse CAMP GROUND in Stuttgart
Alle drei Veranstaltungen verfolgen ein gemeinsames Ziel: die kontinuierliche Weiterentwicklung der Campingplätze in Europa. Nachhaltige Konzepte für mehr Umweltschutz und Qualität ermöglichen es den europäischen Campingunternehmen, ihren Gästen den Service zu bieten, den diese erwarten.

Daher werden sich viele der Teilnehmer dieser Veranstaltungen wiedersehen: auf der internationale Fachmesse CAMP GROUND, dem Marktplatz für die Campingbranche. Sie findet vom 12. bis 14. Januar 2008 erstmalig auf der neuen Messe Stuttgart statt.

Infos im Internet:
www.ecocamping.net


25.10.07

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