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Fünf Tage Ausnahmezustand im und um das Sprendlinger Reisemobilwerk

Dr. Holger Siebert erläutert vor und im Werk zahlreiche Details rund um den Bau der Sprendlinger Mobile. (Fotos:Jens Claussen)

(jc) Der schleppende Absatz an Reisemobilen zwingt die Hersteller der Branche zu erweiterten Marketing-Anstrengungen. So hatten Eura Mobil und Karmann Mobil erstmals ins gemeinsame Sprendlinger Werk zur ersten großen Frühjahrsmesse geladen. Eura und Karmann- Vertragshändler stellten dabei die gesamte Fahrzeugpalette beider Marken, einschließlich sämtlicher Neuerscheinungen und aktueller Sondermodelle zur Schau. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Ausfahrten zu rheinhessischen Winzern, Zubehörausstellung mit zahlreichen Zulieferern der Branche im firmeneigenen Reisemobil Forum, Schnäppchenmarkt mit Ersatzteilen und Zubehör, ein großes Festzelt mit regelmäßigem Abendprogramm und Werksführungen flankierten die Reisemobil-Messe.
Geschäftsführer Dr. Holger Siebert informierte am Sonntag spontan eine Besuchergruppe persönlich über den Produktionsstandort. So sei das Sprendlinger Werk mit seiner Fertigungstiefe von etwa 30% ähnlich wie Automobilfabriken hauptsächlich als Montagebetrieb aufgestellt. Ähnlich wie die Automobilindustrie plagen die Reisemobilbauer derzeit ebenfalls Überkapazitäten. So sei man zwar mit einem Rückgang von 20 Prozent in den Bestellungen im Branchenvergleich noch nicht so heftig betroffen, wie verschiedene Wettbewerber. So berichteten Zulieferer teilweise über Rückgänge von 50 Prozent. Im April sei in Sprendlingen aber auch für eine Woche Kurzarbeit geplant. Auf Personalabbau habe man ebenfalls schon zurückgreifen müssen. Die 400-köpfige Belegschaft fertige derzeit nur noch auf Bestellung. Auf Lager gehe derzeit kein Fahrzeug. Vermutlich auch, weil hinter den Fabrikationshallen auf einem großen Freigelände mehrere hundert fertige Reisemobile verschiedener Marken aus der Palette des französischen Trigano-Konzerns, zu dem auch Eura und Karmann Mobil gehören, noch auf Käufer warten. Siebert stellte beim Rundgang durch die Hallen unter anderem die markentypische Fahrzeugkonzepte mit Doppelboden und GfK-Aufbau vor. Dabei zeigte sich der Firmenlenker erfrischend offen und stellte sich ausführlich auch Detailfragen der Besucher. So wurde dem Zuhörer unter anderem klar, dass der Trend nach einem Ausflug Richtung Silbermetallic wieder verstärkt in Richtung Weiß als Reismobilfarbe nicht aus modischen sondern vor allem aus praktischen Gründen geht. Interessant auch, dass beispielsweise das Seitz Heki-Dach die größte Lärmquelle im Eura- und Karmann-Reisemobil darstellt, was einige Reisemobilisten doch etwas in Erstaunen versetzte. Nach der Beschau einer Fertigungslinie für Eura-Alkoven-Modelle auf Fiat Ducato mit allen wesentlichen Fertigungsschritten konnte man auch noch einen Blick auf die Null-Serien-Fertigungsline der neuesten Generation des Karmann Colorado auf Volkswagen T5 in der teilintegrierten Variante werfen. Während Eura für die konservative Käuferschicht stehe, sei die Marke Karmann-Mobil für sportliche kompaktere Fahzeuge mit überlegenen Fahrleistungen positioniert. Produziert werde aber nicht mehr in nach Marken getrennten Hallen, sondern nach Fahrzeugkonzepten getrennt.


Infos im Internet:
www.eura-mobil.de
www.karmann-mobil.de
www.reisemobilforum.de

23.03.09

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