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Weder praxisgerecht noch akzeptabel

(red) (adac) Die slowenische Regierung hat die umstrittene Preiserhöhung für ihre Vignetten zum 1. Juli bestätigt. Danach gibt es zwar jetzt, wie auch vom ADAC gefordert, eine Kurzzeitvignette, allerdings zum stattlichen Preis von 15 Euro für sieben Tage. Für Pkw kostet eine Monatsvignette 30 Euro, die für ein Jahr 95 Euro. Vor der Erhöhung kostete die Halbjahresvignette, die damit ersatzlos gestrichen wird, 35 Euro, für ein Jahr mussten Autofahrer bisher 55 Euro bezahlen. Die unverhältnismäßig hohen Preise haben bei ADAC-Mitgliedern schon für Proteste gesorgt. Deswegen geht der Club erneut gegen die Preisgestaltung vor. In einem Brief des ADAC-Präsidenten Peter Meyer an den slowenischen Verkehrsminister wird die Regierung aufgefordert, die vorgesehene Preisgestaltung nochmals zu überdenken.

"Unsere Mitglieder haben weder für die Staffelung noch für die Preisgestaltung der Vignetten Verständnis", kritisiert ADAC-Präsident Peter Meyer. "Eine Online-Umfrage hat gezeigt, dass zahlreiche Reisende beabsichtigen, über Nebenstraßen zu fahren, um die Vignettenkosten zu vermeiden. Viele wollen Slowenien ganz meiden. Ein solcher Imageverlust als Urlaubsland kann nicht im Sinne Sloweniens sein. Daher fordert der Club, die vorgesehene Preisgestaltung nochmals zu überdenken und sich bei Staffelung und Kosten etwa am Nachbarland Österreich zu orientieren", so Meyer weiter.

Der ADAC fordert einen fairen Preis von sieben Euro für eine 10-Tages-Vignette. Die slowenische Regierung sollte außerdem über ein weiteres Angebot zwischen Kurzzeit- und Jahresvignette nachdenken. Ein Angebot etwa für zwei Monate oder aber ein halbes Jahr zu einem angemessenen Preis ist nach Ansicht des ADAC zusätzlich notwendig, um die Bedürfnisse aller Urlauber abzudecken. Die Umfrage des Clubs hat weiter gezeigt, dass Urlauber acht Tage und mehr unterwegs sind, und demzufolge zweimal für die Kurzzeitvignette in die Tasche greifen müssen. Diese Unverhältnismäßigkeit könnte durch eine bessere Staffelung ausgemerzt werden.

Infos im Internet:
www.adac.de


25.06.09

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