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Die deutsche Campingplatzbranche boomt

(red) Die aktuelle Beherbergungsstatistik des Statistischen Bundesamtes weist für die deutschen Campingplätze steigende Gäste- und Übernachtungszahlen im ersten Halbjahr 2009 aus: Mit insgesamt 2.448.724 Gästeankünften (+ 14,0 Prozent) und 8.046.209 touristischen Übernachtungen (+ 12,4 Prozent) erzielten die deutschen Campingplätze in den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 wieder deutliche Zuwächse zum Vorjahr. Damit konnte die deutsche Campingplatzbranche ihren Anteil am insgesamt leicht rückläufigen (- 1,6 Prozent) deutschlandweiten Übernachtungsaufkommen in Höhe von 162.496.140 Übernachtungen erfolgreich ausbauen. Das bundesweit insgesamt rückläufige Übernachtungsaufkommen hängt vor allem mit den aufgrund der Wirtschaftskrise reduzierten Geschäftsreisen zusammen.

Die Mehrzahl der deutschen Campingfreunde entschied sich im ersten Halbjahr 2009 für einen Campingurlaub im eigenen Land. So konnten insgesamt 2.072.273 Gästeankünfte und 6.976.875 touristische Übernachtungen von Inländern auf deutschen Campingplätzen registriert und damit ein deutlicher Zuwachs zum Vorjahr um je 16,3 und 12,9 Prozent erreicht werden. Unterstützt wurde dieser Reisetrend sicherlich auch durch die zwar wechselhafte aber dennoch überwiegend freundliche Witterung. Im ersten Halbjahr 2009 wurde bundesweit eine durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 3,3 Übernachtungen erreicht.

Die Zahl der Übernachtungen durch ausländische Campinggäste konnte ebenfalls um 8,9 Prozent auf 1.069.334 Übernachtungen gesteigert werden. Mit rund 203.400 Ankünften (- 1,5 Prozent) und rund 658.000 Übernachtungen (+ 6,3 Prozent) bleiben die Niederlande der wichtigste Quellmarkt für die deutschen Campingplätze. Rund 91.000 Übernachtungen wurden von rund 34.900 Campinggästen aus der Schweiz (+20,4 Prozent) erzielt. Rang drei und vier belegen mit rund 61.600 Übernachtungen (+ 13,0 Prozent) und mit rund 50.000 Übernachtungen die Quellmärkte Dänemark und das Vereinigte Königreich.

Mit Ausnahme des Bundeslandes Hessen (381.460 Campingübernachtungen, Rückgang um 3,1 Prozent zum Vorjahr), konnten alle Bundesländer im Bereich der Campingübernachtungen im ersten Halbjahr 2009 gute Zuwachsraten zum Vorjahr erzielen. Wesentlich überdurchschnittliche Zuwächse wurden vor allem in den ostdeutschen Bundesländer wie Brandenburg (+ 30,4 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (+ 14,9 Prozent), Thüringen (+ 17,5 Prozent) und Sachsen-Anhalt (+ 17,3 Prozent) aber auch in Niedersachsen (+ 24, 2 Prozent) und in den Stadtstaaten Bremen und Hamburg erreicht.

Nach Informationen des BVCD e.V. wird sich diese positive Tendenz im Campingbereich auch in den Ankünften und Übernachtungszahlen für die Sommerferienmonate Juli und August widerspiegeln.

Dr. Gunter Riechey, Präsident des BVCD e.V., selbst Inhaber und Betreiber von neun Campingplätzen in Mecklenburg-Vorpommern: "Das Jahr 2009 wird nach unserer Einschätzung eines der besten Campingjahre der letzten 20 Jahre werden. Wir gehen davon aus, dass die erreichten Spitzenwerte des Jahres 2003 (Campingübernachtungen: 23.460.251) mit seinem Jahrhundertsommer und vielleicht sogar die Topwerte des Jahres 1992 (Campingübernachtungen: 24.633.462) - in dem die erzielten Campingübernachtungen aus den neuen Bundesländer hinzugekommen sind - in diesem Jahr übertroffen werden können."

27.08.09

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