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Campingplätze engagieren sich für Ökologie und Qualität

(Foto: ECOCAMPING)

(red) Mecklenburg-Vorpommern liegt an der Spitze: 38 Campingplätze haben im Ostseebad Binz die Auszeichnung "ECOCAMPING" erhalten. Kein anderes Bundesland kennt so viele Campingplätze, die sich für Ökologie und Qualität engagieren. Von den ausgezeichneten Betrieben haben sich 14 neu an dem Projekt beteiligt. 24 waren schon vor drei Jahren dabei – und erhielten die Urkunden, nachdem ihr Umweltmanagement erneut auf den Prüfstand gekommen war. Und das Projekt in Mecklenburg-Vorpommern geht weiter: Beratungen, Fortbildungen und Gästebefragungen sind nur wenige der Aktivitäten die in den nächsten eineinhalb Jahren geplant sind. Zudem können auch neue Betriebe teilnehmen, um die Auszeichnung "ECOCAMPING" zu erreichen.

Die Auszeichnungen wurden am 1. Dezember 2009 auf dem Regenbogen Camp Göhren bei einer Fachtagung überreicht, die der "Verband für Camping- und Wohnmobiltourismus in Mecklenburg-Vorpommern e.V." (VCWMV) abgehalten hat. Gerhard Scharmberg, Geschäftsführer der Regenbogen AG und Teilnehmer am Projekt, freute sich über die Auszeichnung: "Wir haben viel für die Umwelt erreicht und auch ökonomisch von der Zusammenarbeit mit ECOCAMPING profitiert." Denn die Projekte des Vereins ECOCAMPING aus Konstanz haben zum Ziel, ökologische und ökonomische Aspekte der Campingwirtschaft in Einklang zu bringen. Dazu gab es individuelle Beratungsangebote und Workshops zu sehr unterschiedlichen Themen, wie Wolfgang Pfrommer, Geschäftsführer von ECOCAMPING, erläuterte: "Es geht uns um Service-Qualität, die Einsparung von Energie und Wasser sowie die Steigerung von Biodiversität und den achtsamen Umgang mit dem Klima."

Trinkwasserhygiene, die Pflege eines Schwimmbades und umweltschonende Reinigung stehen ebenfalls auf dem Programm. Weitere Themen: Abfallvermeidung und –verwertung, Arbeits- und Betriebssicherheit. Auch die naturnahe Gestaltung des Campingplatzes spielt eine Rolle, wobei sich die Campingunternehmer auch mit dem Aspekt Barrierefreiheit beschäftigen. Kommunikation und Marketing runden als wirtschaftliche Aspekte dieses vielseitige Programm ab. Wer am Ende des Projekts ein funktionierendes Umwelt- und Qualitätsmanagement aufgebaut hat, erhält die Auszeichnung "ECOCAMPING".

"Gerne haben wir dieses Projekt finanziell unterstützt, denn die Inhalte von ECOCAMPING sind innovativ und die Umsetzung praxisnah. Zudem hat sich bereits in einem früheren ECOCAMPING Projekt in Mecklenburg-Vorpommern gezeigt, dass die Campingunternehmer und die Gäste des Landes von diesem Konzept profitieren", sagte Walter Mews, der stellvertretende Abteilungsleiter Tourismus im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. Gefördert wurde das Projekt mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds.

Und Wolfgang Neumann, der Vorsitzende des VCWMV, ist sich sicher: "Wir konnten die Qualität auf unseren Campingplätzen deutlich verbessern. Mecklenburg-Vorpommern hat sich als innovatives und starkes Campingland erwiesen". Auch die Vernetzung der Plätze sei gestärkt worden - nicht zuletzt bei einer Studienreise der Unternehmer zu Kollegen an den Bodensee im September.

In zwei weiteren Projekten ist der Verein ECOCAMPING in Mecklenburg-Vorpommern aktiv: "Erlebnis Natur auf Campingplätzen" heißt ein Vorhaben, das Umweltbildung und naturnahe Freizeitgestaltung zum Inhalt hat. Und: Im Projekt "Klimafreundlicher Campingplatz" wird ein Konzept für einen vorbildlichen Campingplatz erstellt, der klimafreundlich gebaut oder umgerüstet wird.

Infos im Internet:
www.ecocamping.net
www.camping-caravan-mv.de

07.12.09

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