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Montag, 18. Dezember 2017

          

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Ein Korso mit 100 Freizeitfahrzeugen am 8. Oktober

Auch ein Reisemobilist: Pater Hermann-Josef kommt vom Kloster Waghäusel mit dem zum Beichtmobil umfunktionierten Camper zur Reisemobil-Wallfahrt.

(red) So etwas hat es im süddeutschen Raum noch nicht gegeben: Vom 7. bis zum 9. Oktober steigt in Walldürn die erste Reisemobil-Wallfahrt. Der Ort ist mit Bedacht gewählt, denn immerhin ist Walldürn Deutschlands größter eucharistischer Wallfahrtsort - mehrere zehntausend Pilger kommen alljährlich in das Odenwald-Städtchen, um Dank zu sagen und um den Segen des Schöpfers zu erbitten. Und jetzt gibt es eine Wallfahrt speziell für Reisemobilfahrer. In der Organisation sind die Stadt Walldürn, die katholische Kirchengemeinde Sankt Georg, Zubehörspezialist Goldschmitt und das Reisemobilmagazin promobil mit von der Partie.

Das Reisemobiltreffen anlässlich der Wallfahrt findet auf dem Areal des Goldschmitt Technik-Centers in Walldürn statt. Dieses hat sich längst zu einem Wallfahrtsort ganz anderer Art in der Reisemobilszene entwickelt, denn jährlich pilgern rund 3.000 Reisemobilbesatzungen in die Odenwald-Provinz, um die Fahrzeuge hier veredeln zu lassen.

Aus logistischen Gründen wird die Anzahl der teilnehmenden Fahrzeuge bei der ersten Walldürner Reisemobil-Wallfahrt auf 100 begrenzt. „Wenn wir sehen, dass eine größere Nachfrage besteht, können wir die Kapazität im kommenden Jahr noch ausweiten“, sagt Walldürns Bürgermeister Markus Günther optimistisch. Er geht davon aus, dass Reisemobilisten aus allen Teilen Deutschlands aus diesem Anlass in den Odenwald kommen werden. Ausdrücklich ist auch der Dialog mit den Einheimischen erwünscht. Eigens zur Wallfahrt wird deshalb die größte Goldschmitt-Werkstatthalle in einen Festsaal umgewandelt.

Mit dem sogenannten "Get together", also dem geselligen Zusammensein, stimmen sich die Wallfahrt-Teilnehmer am Freitag, 7. Oktober, ein. Örtliche Vereine sorgen für die Verpflegung. Auch für musikalische Unterhaltung wird gesorgt. Wer will, kann bereits an diesem Tag auch das in Europa einmalige Beichtmobil aufsuchen: Pater Hermann-Josef vom Kloster Waghäusel hat das Kommen mit seinem umfunktionierten VW-Camper ausdrücklich zugesagt.

Haupttag der Reisemobil-Wallfahrt ist Samstag, 8. Oktober. Nach dem Bustransfer stehen Führungen durch die Stadt sowie durch die berühmte Walldürner Basilika an. Dem gemeinsamen Mittagessen der Wallfahrer folgt ein festlicher und musikalisch umrahmter Gottesdienst. Höhepunkt ist dann der Korso der Reisemobile durch Walldürn. Jedes Fahrzeug wird mit dem kirchlichen Segen versehen. Alle Teilnehmer erhalten eine Erinnerungsgabe und -karte. Mit einem bunten Odenwälder Abend klingt der Tag gesellig aus.

Am Sonntag, 9. Oktober, können die Reisemobilisten nicht nur ihre Fahrzeuge bei Goldschmitt wiegen und analysieren lassen - es besteht auch Gelegenheit zum Besuch des „Walldürner Herbstes“, bei dem alle Geschäfte des Städtchens geöffnet sein werden.

Wenn man an der ersten Reisemobil-Wallfahrt in Süddeutschland teilnehmen möchte, dann kann man sich bei der Tourist-Information der Stadt Walldürn, Stichwort: Reisemobilwallfahrt, Hauptstraße 27,74731 Walldürn anmelden. Die Teilnahmegebühr von 39 Euro pro Person (Kinder unter 14 Jahren: 25 Euro) enthält den Stellplatz, Strom- und Wasserversorgung, Shuttleservice, Brötchenservice, Stadt- und Basilikaführung, Erinnerungsgabe und -karte sowie das Mittagessen am Samstag. Sollten mehr als 100 Anmeldungen eingehen, entscheidet das Los über die Teilnahme. Anmeldeschluss ist der 7. September.

E-Mail-Kontakt: tourismus@wallduern.de

11.08.11

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