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Preisanstieg für Verkehrssünden - Alle zwei Jahre wieder in Italien

(hr) (adac) Italien hat jetzt seine Bußgeldsätze für Verkehrsverstöße erneut angehoben. Seit 1993 die Neufassung des Straßenverkehrsgesetzes "Codice della Strada" in Kraft getreten ist, werden die Beträge bei den Verwarnungs- und Bußgeldern regelmäßig alle zwei Jahre um rund fünf Prozent teurer. Laut ADAC ist die Erhöhung in diesem Jahr die fünfte insgesamt. Seit der ersten Anhebung im Jahre 1995 sind die ohnehin hohen Bußgeldbeträge um rund 30 Prozent gestiegen. Begründet wird diese stete Aufstockung mit dem allgemeinen Preisanstieg.

Anders als zu Beginn des Jahres 2002 - hier wurde bei der Umwandlung der Lire in Euro-Beträge auf volle Euro gerundet -, erfolgte die Anpassung jetzt auf Euro und Cent. Dies bedeutet, dass neuerdings Bußgelder mit Cent-Beträgen hinter dem Komma zu zahlen sind.

Die Verwarnungsgelder für einfache Parkverstöße betragen ab sofort 33,60 Euro (2002 waren es 32 Euro). Wer bei Rot die Ampel passiert, muss jetzt 68,25 Euro (bisher 65 Euro) Buße zahlen und wenn die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit um mehr als 10 (bis 40) km/h überschritten wird, sind mindestens 137,55 Euro (bisher 131 Euro) fällig.

Der ADAC warnt Autoreisende insbesondere vor zu schnellem Fahren. In Italien muss vor allem in der Reisezeit stets mit verstärkten Kontrollen gerechnet werden. Wird das Tempolimit gar um über 40 km/h überschritten, droht neben einer saftigen Geldbuße von mindestens 343,35 Euro (bisher 327) ein sofortiges Fahrverbot.

15.01.03

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