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ADAC rät zur Zeckenimpfung: Gefahren aus Gras und Unterholz

(hr) (adac) Zecken übertragen Hirnhautentzündungen und Borreliose. Urlauber, die in Risikogebiete reisen, sollten sich, so der ADAC, unbedingt vorher impfen lassen. Bayern und Baden-Württemberg sind besonders gefährdete Gebiete in Deutschland, in Europa gelten der ungarische Plattensee, die Schweiz, Österreich, Schweden und das Baltikum als ausgewiesene Risikogebiete. Der Auslandinformationsdienst des ADAC bietet seinen Mitgliedern unter der Hotline 089-767677 Informationen zum Thema Zecken an und liefert Adressen von spezialisierten Laboren für die Untersuchung von Zeckenstichen.

Gefährdet sind alle, die sich in ihrer Freizeit viel in freier Natur bewegen und besonders Berufsgruppen wie Gärtner und Waldarbeiter. Als Schutz vor Hirnhautentzündung, die durch die Virusinfektion Frühsommer-Meningoenzephalitis - kurz FSME genannt - hervorgerufen wird, empfehlen das Robert-Koch-Institut und die Ständige Impfkommission Impfungen. Die Kosten hierfür tragen in der Regel die Krankenkassen. Sicherheitshalber sollte man sich vorher bei seiner Kasse erkundigen. Gegen die zweite durch Zecken übertragene Krankheit, Borreliose, gibt es keinen Impfstoff. Gegen diese Bakterieninfektion mit grippeähnlichen Symptomen hilft nur eine rechtzeitige Behandlung mit Antibiotika.

Damit es gar nicht erst zum Zeckenstich kommt, hat der ADAC Tipps zusammengestellt, wie man sich schützen kann:
- Zecken sitzen im Gras, im Unterholz und in niedrigen Büschen (nicht höher als 1,50m) und werden im Vorbeigehen abgestreift. Deshalb sollte man bei einem Spaziergang auf den Wegen bleiben und enganliegende, lange Kleidung, feste Schuhe und Kopfbedeckung tragen. Auch Insekten abweisende Mittel schützen eine Zeit lang.
- Nach dem Ausflug ins Grüne sollte man die Kleidung zuhause ausschütteln und den Körper nach Zecken absuchen. Besonders gründlich sollten Kopfhaut, Ohren, Achselhöhlen, Kniekehlen, Leistenbereich und Zehenzwischenräume untersucht werden.
- Wird eine Zecke entdeckt, so sollte sie sofort mit einer Pinzette oder spezieller Zeckenzange entfernt werden. Vorsicht: Die Zecke dabei nicht quetschen und auf alte Hausmittel wie Klebstoff verzichten. Die Zecke sondert, wenn sie durch Öl oder Klebestoff erstickt wird, noch mehr infizierenden Speichel ab.

Grundsätzlich sollte der Stich von einem Arzt untersucht werden, besonders wenn sich ein roter Ring um die Bisstelle bildet. Diese Wanderröte ist ein Zeichen für eine Borreliose-Infektion.

31.05.03

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