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Freitag, 15. Dezember 2017

          

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Mediziner empfehlen Schutzimpfung

(jc) Das Frühjahr beginnt, und damit werden auch die Zecken wieder aktiv. Die blinden Schmarotzer "riechen" menschlichen Schweiß und greifen von meist feuchten Gräsern und Büschen aus den vorübergehenden Passanten an. Man bemerkt die "Attacke" oft kaum - gefährlich, weil die kleinen Biester Überträger von Krankheitserregern sein können. Mit ihrem Saugwerk (die Zecke beißt nicht, sondern sie sticht) schleust sie z.B. Viren, die eine Hirnhautentzündung, die sogenannte Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME), auslösen können, in die Blutbahn ihres Opfers. Zecken sollten in jedem Fall sofort entfernt werden. Hat die Zecke sich bereits in der Haut festgesaugt, sollte sie vorsichtig, vollständig erfasst, mit einer Pinzette herausgedreht werden. Das Quetschen des Zeckenkörpers und das Traktieren mit Öl, Klebstoff oder Nagellack sollten unbedingt vermieden werden. Dadurch wird sie irritiert und kann eventuelle Krankheitserreger aus ihrem Verdauungstrakt hochwürgen, so dass diese rascher in den Stichkanal gelangen und das Opfer infizieren können. Bei einer FSME-Infektion treten 2 bis 28 Tage nach dem Zeckenstich Grippe-ähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auf. Nach etwa einer meist beschwerdefreien Woche kommt es erneut zu Fieberattacken und bei vielen Betroffenen zu Entzündungen der Nerven, des Rückenmarks, der Hirnhäute und des Gehirns. Dies führt häufig zu Bewusstseinsstörungen und Lähmungserscheinungen. Je nach Krankheitsverlauf kann FSME bleibende Schäden wie Kopfschmerzen oder Lähmungen hervorrufen. 1 bis 2% der Fälle sterben an den Folgen der FSME-Erkrankung. Wegen der teilweise sehr schwerwiegenden Krankheitsfolgen empfehlen Mediziner eine Schutzimpfung gegen FSME - speziell für Personen aus Forstberufen und Spaziergänger, die sich häufig in Zeckengebieten aufhalten. Hierzu gehören beispielsweise Wald und Wiesen in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland- Pfalz. Aber auch im Ausland leben Zecken. Reisende nach Albanien, Ungarn, Estland, Litauen oder in die Slowakei und die Tschechische Republik sind gefährdet.

Infos im Internet:
www.fit-for-travel.de


26.03.01

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