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Samstag, 21. Oktober 2017

          

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Unwetter auf Campingplätzen – gefordert ist der Mensch

(jc) Unwetter passieren das ganze Jahr über –nicht nur auf Campingplätzen. Potenziell gefährdet ist man eigentlich immer – und man kann sich vor ihnen eigentlich nicht wirklich "richtig" schützen.
Generell gilt, darauf weist der Deutsche Camping-Club anlässlich verschiedenster Unglücke in der letzten Zeit hin, dass sich jeder Camper bewusst sein sollte: Wenn ich zum Campen gehe, dann mache ich Urlaub in und mit der Natur. Das heißt aber auch: Ich bin im Extremfall dieser Natur mit allen Konsequenzen ausgeliefert. Und bei schönem Wetter ist in der Regel schließlich jeder über einen schattigen Stellplatz froh. In unserer technisierten Zeit, vergessen viele Menschen gerne, dass die Natur nicht komplett zu zähmen ist. Gegen umfallende Bäume oder herunterfallende Äste bilden Caravans oder Zelte aber genauso viel – oder wenig – Schutz, wie beispielsweise ein Auto.

Der Deutsche Camping-Club hat nachfolgend acht wichtige Punkte zum Thema aufgelistet:

1.
Wenn der Sturm wirklich orkanartig wird und man sich nicht sicher fühlt – ziehen Sie sich in die festen Gebäude auf dem Campingplatz zurück - und wenn`s das Sanitärgebäude ist. (Über deren Lage kann man sich jederzeit sofort nach Ankunft auf dem Campingplatz informieren). Bleiben Sie dort, unnötiges Herumlaufen auf dem Platz bringt Sie nun höchstens noch in Gefahr.

2.
Nicht unbedingt in Zelt, Caravan oder Reisemobil ausharren, auch wenn es sich „nur“ um ein heftiges Gewitter mit Blitz und Hagel handelt. Hier genügt allerdings bereits das Auto als zusätzlicher Schutz, das man eventuell auch noch von den Bäumen wegfahren kann, unter denen es vielleicht steht. (Ein Auto wirkt als sog. Farradayscher Käfig, das heißt, wenn der Blitz einschlägt, ist man besser geschützt, da der Metallrahmen des Autos den Blitz ableitet. Das gilt übrigens nicht für Caravans und Reisemobile, sie werden in der Regel aus Kunststoff erstellt und haben keine derartige Wirkung.)

3.
Erkunden Sie Ihre Umgebung bereits vor einem eventuellen Unwetter, am besten direkt nach Ihrer Ankunft auf dem Platz. Hat man einen Stellplatz, der in einer Senke an einem malerischen kleinen Bach oder See liegt, sollte man bei lange anhaltenden, oder aber auch heftigen Regenfällen bedenken, dass der Wasserstand schnell und überraschend steigen kann. Also: Entweder solche Stellplätze meiden, oder rechtzeitig verlassen.

4.
Ein verantwortungsbewusster Campingplatzbetreiber wird sicherlich aktuelle Unwetterwarnungen für seine Region publizieren. Das heißt, er hängt sie ans Schwarze Brett, weist gezielt darauf hin, wo Aufenthaltsräume sind und sorgt auch dafür, dass sie im Extremfall zugänglich sind.

5.
Eigenverantwortung zeigen. Da wir nicht wissen, wie sich das Wetter in den kommenden Jahren noch entwickeln wird, ist es zunehmend notwendig, sich selbst zu informieren. Machen Sie sich nicht nur mit der Umgebung auf dem Campingplatz vertraut, sondern verfolgen Sie auch die Wetterberichte. Gehen Hitzewellen zu Ende, so hat das auch bislang schon bedeutet, dass die Gefahr besteht, dass sich das Wetter explosionsartig abkühlt – und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

6.
Sicherungsmaßnahmen einhalten. Wenn ich einen sicheren Unterstand erreicht habe, sollte ich den für die Dauer des Sturms auch nicht mehr verlassen.

7.
Ein Wetterwechsel kann schnell kommen – hängen Sie im Notfall Ihr Herz nicht an materiellen Besitz. Alles lässt sich irgendwie ersetzen und ist keinesfalls den Einsatz des eigenen Lebens wert.

8.
Verhalten Sie sich im Gefahrenfall möglichst ruhig und umsichtig und keinesfalls panisch, dafür haben Sie sich ja über die Unterstände/Maßnahmen auf dem Campingplatz informiert. Gewitter, Stürme oder Hagel lassen sich bislang nun mal nicht zuverlässig voraussagen – normalerweise bleibt nichts anderes übrig, als das Wetter abzuwarten!



21.07.03

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