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Donnerstag, 28. Juli 2016

          

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Sicherheit als Argument für Urlaub in Dänemark

(red) Warum macht Urlaub in Dänemark glücklich? Eine Frage, auf die Lars Ramme Nielsen auf der Urlaubsmesse CMT am Sonntag gleich mehrere Antworten parat hatte. „Weil Dänemark vieles nicht hat. Keine Bettenburgen, keinen verbauten Blick aufs Meer, keine Kurtaxe“, so der Chef des dänischen Fremdenverkehrsamts Visit Denmark. Dafür lockten schier endlose Sandstrände auf insgesamt fast 7.000 Kilometer Küstenlinie, alle Inseln mitgerechnet, sagte der Touristikchef weiter. Die deutschen Urlauber schätzen das Land, das in diesem Jahr auch die Caravaning-Partnerregion der CMT 2016 ist. Dänemark habe drei Mal so viele deutsche Besucher als der Rest Skandinaviens mit Norwegen, Schweden und Finnland zusammen, so Nielsen. Fast 60 Prozent der Übernachtungen würden von Deutschen getätigt - vornehmlich im Ferienhaus oder auf dem Campingplatz. Insbesondere Gäste aus den Bundesländern im Norden Deutschlands machen traditionell Ferien in Dänemark. Doch das Zuwachspotential von Gästen aus dem Südwesten sei deshalb besonders hoch, auch aus Österreich und der Schweiz kämen mittlerweile mehr Urlauber, gab Nielsen an. „Wir haben eine sehr gute Saison im Sommer 2015 gehabt. Und wir spüren, dass Urlaub in Dänemark wieder trendy ist“, bilanziert der Touristiker zufrieden.

Auch Bernd Muckenschnabel vom Ferienhausvermieter Novasol berichtete über eine steigende Nachfrage an dänischen Ferienhäusern. „Wir haben rund 10.000 Häuser im Angebot - und das sind zu wenig.“ Fast ein Drittel der Novasol-Kunden aus Deutschland bringe übrigens den eigenen Hund mit nach Dänemark. Novasol Aufsichtsrat Muckenschnabel führt den neuen Boom auf zwei Ursachen zurück: Zum einen sei die Kaufkraft in Deutschland gestiegen, die Preise in Dänemark dagegen gefallen. Auch spiele das Thema Sicherheit bei der Planung des Familienurlaubs eine zunehmend wichtige Rolle. „Dänemark ist eines der sichersten Urlaubsländer überhaupt“, so Muckenschnabel. Stolz berichtete der Novasol-Aufsichtsrat auch über den Standard der dänischen Ferienhäuser: „So viele Häuser mit einem Indoor-Pool gibt es sonst nirgends in Europa, deswegen ist die Urlaubssaison mittlerweile auch länger geworden“, sagte Bernd Muckenschnabel. Überhaupt das Wetter: „In Dänemark ist es nicht kalt, sondern frisch. Und Kopenhagen ist cool, nicht kühl“ führte Visit Denmark Chef Nielsen die Liste der Glücksbausteine fort.

Die Zeiten, als Wohnmobilisten in Dänemark kritisch beäugt wurden, sind längst vorbei, versicherte Anne Grethe Christensen vom Dachverband der dänischen Campingplätze. Zwar sei das freie Stellen, das Übernachten außerhalb von Campingplätzen zwar immer noch verboten. Doch auf 408 der rund 500 dänischen Campingplätze gäbe es die Möglichkeit zum „Quick-Stop“. Auch Wintertouristen sind auf den Plätzen willkommen: Rund ein Drittel der zertifizierten 449 Plätze hat in der Zeit von Mitte September bis 31. März geöffnet, viele davon verfügen über Sauna oder Schwimmbad, manche gar über tropische Badelandschaften.

Wer die Atmosphäre auf dem Campingplatz schätzt, selbst aber lieber ein festes Dach über dem Kopf hat, kann auch in einer Hütte übernachten: Insgesamt stehen auf Dänemarks Campingplätzen mehr als 5.000 Hütten verschiedenster Kategorien bereit. Insbesondere an deutsche Urlauber haben die Experten des dänischen Campingdachverbands bei der Erstellung von insgesamt 19 Camping-Themenrouten gedacht. „Denn die deutschen Gäste planen gerne“, weiß Anne Grethe Christensen. So hat der Dachverband zusammen mit Visit Denmark spezielle Routen für Kulturfreunde, Naturliebhaber oder Städtetouristen entwickelt. Auch Touren zu den Themen Wikinger, Schlösser und Herrenhöfe oder Insel-Camping sind ausgearbeitet.
Die Anreise nach Dänemark wird in der nächsten Saison noch einfacher. Noch vor Ostern werden zwei neue Fährschiffe von Scandlines in Betrieb gehen, die die Strecke Rostock – Gedser bedienen. Jedes davon hat Platz für 460 Fahrzeuge – also mehr als doppelt so viel als die Vorgängermodelle. Auch die Umwelt profitiert von den neuen Schiffen, die mit Hybridantrieb fahren. „Bis 2018 wollen wir nur noch emissionsfreie Fähren einsetzen“, gab Michael Dietz von Scandlines bekannt.

Infos im Internet:
www.visitdenmark.de


19.01.16

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