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Donnerstag, 30. November 2023

          

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Costa Brava - Auf Entdeckungstour entlang der wilden K├╝ste Kataloniens

(Foto: Hubert Richter)

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(hr) Wer von S├╝dfrankreich an der Mittelmeerk├╝ste entlang die Grenze nach Spanien ├╝berquert, erreicht die autonome Region Katalonien. Eine ihrer Hauptattraktionen und seit Jahrzehnten beliebtes Ziel mittel- und nordeurop├Ąischer Camper ist die Costa Brava.

Die "wilde K├╝ste", so die deutsche ├ťbersetzung f├╝r "Costa Brava", hat ihren Namen nicht von ungef├Ąhr: Raue Felspartien an Steilh├Ąngen wechseln sich ab mit kleinen Badebuchten, aber auch mit ausgedehnten breiten Sandstr├Ąnden und leicht h├╝geligem Hinterland, etwa im Golf von Roses. Gut 200 Kilometer lang erstreckt sich die Costa Brava vom Grenzst├Ądtchen Portbou im Norden bis nach Blanes, rund 60 Kilometer n├Ârdlich der katalanischen Hauptstadt Barcelona. Etwas im Hinterland liegt die Provinzhauptstadt Girona (knapp 100.000 Einwohner) mit einer sehenswerten Altstadt und der ber├╝hmten Kathedrale.

Sonnenanbeter und Wasserratten bevorzugen vor allem den Golf von Roses mit gro├čz├╝gigem Sandstrand und guten Windverh├Ąltnissen f├╝r Surfsportarten. Hier reihen sich viele Campingpl├Ątze aneinander, darunter einige der gr├Â├čten ├╝berhaupt an der Costa Brava: Las Dunas und Ballena Alegre in Sant Pere Pescador sind Campingfans ein Begriff.
Wer die Costa Brava mit dem Wohnmobil oder dem Wohnwagengespann erkunden m├Âchte, muss sich auf kurvige Strecken einstellen. Aber pittoreske St├Ądtchen wie der K├╝nstlerort Cadaques (mit Wohnhaus von Salavador Dali) oder Palafrugell mit den malerischen Ortsteilen Calella, Llafranc und Tamariu lohnen die Anstregungen der Fahrt. In Calella de Palafrugell bietet beispielsweise der Campingplatz "La Siesta" im Pinienwald viele Sportm├Âglichkeiten und ein umfangreiches Betreuungsangebot f├╝r Familien mit Kindern. Er lockt mit sch├Âner Poolanlage und kurzem Fu├čweg zum 400 Meter entfernten Strand.

Dass die Costa Brava nicht nur vom Land aus "wild" wirkt, kann man auf einer Bootsfahrt von L'Estartit zu den Illes Medes im wahrsten Sinn des Wortes "erfahren". Wer nicht seefest ist, dem schl├Ągt der hohe Wellengang an den Klippen der kargen Inselgruppe schnell auf den Magen. Das Gebiet steht unter Naturschutz, und von den Fenstern im Rumpf des Ausflugsbootes l├Ąsst sich bei der Rundfahrt die besonders gesch├╝tzte Unterwasserwelt beobachten. Wer danach noch Appetit versp├╝rt, kann sich im Claub Nautic im Hafen von L'Estartit gut und g├╝nstig st├Ąrken.

Auch wer im Urlaub auf Kultur nicht verzichten m├Âchte, wird an der Costa Brava f├╝ndig. Ein "Muss" f├╝r Kunstinteressierte ist das ber├╝hmte Dali-Museum in Figueres im Hinterland des Golfs von Roses. Salvador Dali selbst hat das Museum in seiner Heimatstadt konzipiert und im umgebauten Stadttheater eingerichtet. Der 1989 verstorbene exzentrische K├╝nstler ist in seinem eigenen Museum bestattet. Freunde der T├Âpferkunst k├Ânnen in La Bisbal d'Empord├í eine der Keramikwerkst├Ątten besuchen oder die dort traditionell hergestellten Produkte in den zahlreichen Shops kaufen.

Im S├╝den der Costa Brava, unweit der Massenpartymeile von Lloret de Mar, gibt es in Tossa de Mar einen ruhigen Campingplatz an der wilden Steilk├╝ste: Camping Cala Llevado bietet Erholung auf heimeligen Nischenterrassen im weitgehend naturbelassenen Wald ├╝ber kleinen Badebuchten, eine davon speziell f├╝r FKK-Freunde. Steile Treppen f├╝hren zum Strand, und es gibt auch einen Pool mit Panoramablick ├╝ber das Meer.

In Blanes schlie├člich endet die Costa Brava mit dem ├ťbergang zur Costa del Maresme, die zu Barcelona geh├Ârt. Blanes (40.000 Einwohner) wurde zwar von den Baus├╝nden der 1970er Jahre mit mehrst├Âckigen Wohn- und Hotelblocks direkt am Meer nicht verschont, verf├╝gt aber auch ├╝ber eine ganze Reihe von Campingpl├Ątzen, die teilweise direkt am Meer liegen und vom Strand nur durch die K├╝stenstra├če getrennt sind. Aber auch hinter den Hochh├Ąusern gibt es Pl├Ątze mit sch├Ânen Pool- oder Sportanlagen (z.B. Camping Solmar) und sogar SPA-Angeboten, von denen man in wenigen Minuten den Sandstrand erreicht.
Wer sich f├╝r Pflanzen interessiert, sollte einen Besuch im Botanischen Garten "Marimurtra" nicht vers├Ąumen. Die rund 17 Hektar umfassende Anlage ├╝ber dem Meer n├Ârdlich von Blanes wurde von dem deutschen Unternehmer und Botaniker Karl Faust gegr├╝ndet.

Kulinarisch bieten Katalonien und die Costa Brava so viel, dass im Urlaub die eigene Campingk├╝che ruhig ab und zu kalt bleiben kann. Am beliebtesten sind - wie sonst in Spanien auch - die Tapas: kleine H├Ąppchen, die vom typischen Tomatenbrot ├╝ber luftgetrockneten Schinken, Gem├╝se, frittierten Fisch und Fleischb├Ąllchen je nach Fantasie des K├╝chenchefs bis zu Fischcarpaccio und raffiniert eingelegten Meeresfr├╝chten reichen. ├ťberhaupt stehen Fisch und Meeresfr├╝chte ganz oben auf den Speisekarten. Das gilt sowohl f├╝r viele Campingrestaurants als auch f├╝r gastronomische Highlights wie das Restaurant "Compartir" in Cadaques oder das Land-Gasthaus "Can Xiquet" in Campllong bei Girona. Weinfreunde lassen sich den prickelnden katalanischen "Cava" ebenso schmecken wie die erlesenen Tropfen vom Castillo Perelada oder anderen Spitzenerzeugern.

Die j├Ąhrliche Campingsaison an der Costa Brava beginnt kurz vor Ostern und dauert je nach Campingplatz bis Ende September oder auch bis in den Oktober. Nur wenige Pl├Ątze haben ganzj├Ąhrige Angebote. Der Campingplatzverband "Campings de Girona", in dem rund 80 Pl├Ątze organisiert sind, hat einen eigenen Campingf├╝hrer herausgegeben.

Infos im Internet:
www.campingsingirona.com


27.09.12

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